Berliner Boersenzeitung - KI-Panik an der Wall Street

EUR -
AED 4.353369
AFN 75.275634
ALL 96.443616
AMD 447.689592
ANG 2.121543
AOA 1087.009379
ARS 1658.52803
AUD 1.675592
AWG 2.133716
AZN 2.017874
BAM 1.955062
BBD 2.388099
BDT 145.025288
BGN 1.953116
BHD 0.44688
BIF 3505.477523
BMD 1.185398
BND 1.496435
BOB 8.222898
BRL 6.210775
BSD 1.185653
BTN 107.45846
BWP 15.58512
BYN 3.380525
BYR 23233.796816
BZD 2.3847
CAD 1.616586
CDF 2673.071896
CHF 0.912033
CLF 0.025903
CLP 1022.808827
CNY 8.189498
CNH 8.161203
COP 4339.219759
CRC 571.784289
CUC 1.185398
CUP 31.413042
CVE 110.223417
CZK 24.264028
DJF 210.668705
DKK 7.470584
DOP 73.812154
DZD 153.746417
EGP 55.349067
ERN 17.780967
ETB 184.442617
FJD 2.60023
FKP 0.868679
GBP 0.86972
GEL 3.17097
GGP 0.868679
GHS 13.037082
GIP 0.868679
GMD 87.055358
GNF 10407.073827
GTQ 9.094569
GYD 248.066414
HKD 9.264298
HNL 31.335178
HRK 7.534273
HTG 155.201449
HUF 377.580614
IDR 19960.9135
ILS 3.668261
IMP 0.868679
INR 107.599803
IQD 1553.313997
IRR 49934.882375
ISK 145.010484
JEP 0.868679
JMD 185.450037
JOD 0.840458
JPY 181.97338
KES 152.951845
KGS 103.663354
KHR 4765.202279
KMF 491.939661
KPW 1066.866803
KRW 1711.286935
KWD 0.363455
KYD 0.988127
KZT 582.590212
LAK 25402.416683
LBP 106178.543076
LKR 366.741643
LRD 220.5368
LSL 18.933057
LTL 3.500172
LVL 0.717035
LYD 7.47618
MAD 10.84021
MDL 20.115411
MGA 5174.048038
MKD 61.644365
MMK 2488.926503
MNT 4226.618123
MOP 9.547098
MRU 47.321148
MUR 54.445346
MVR 18.261072
MWK 2056.024344
MXN 20.340294
MYR 4.632007
MZN 75.759197
NAD 18.933057
NGN 1601.685545
NIO 43.633539
NOK 11.260212
NPR 171.933136
NZD 1.964127
OMR 0.45577
PAB 1.185753
PEN 3.9767
PGK 5.093057
PHP 68.678988
PKR 331.489342
PLN 4.212963
PYG 7750.076206
QAR 4.32147
RON 5.095427
RSD 117.423155
RUB 90.978885
RWF 1731.746681
SAR 4.445529
SBD 9.536742
SCR 16.678235
SDG 713.016268
SEK 10.597759
SGD 1.496434
SHP 0.889355
SLE 28.982994
SLL 24857.198329
SOS 676.444804
SRD 44.798605
STD 24535.341084
STN 24.490761
SVC 10.375086
SYP 13109.995713
SZL 18.92486
THB 36.913089
TJS 11.18698
TMT 4.148892
TND 3.41971
TOP 2.854154
TRY 51.806269
TTD 8.039967
TWD 37.186156
TZS 3093.094011
UAH 51.245051
UGX 4197.416482
USD 1.185398
UYU 45.942668
UZS 14490.533301
VES 465.541359
VND 30784.780782
VUV 141.155019
WST 3.215055
XAF 655.709627
XAG 0.01546
XAU 0.000237
XCD 3.203597
XCG 2.136894
XDR 0.815035
XOF 655.709627
XPF 119.331742
YER 282.539553
ZAR 18.94101
ZMK 10670.009637
ZMW 21.78978
ZWL 381.697607
  • SDAX

    -42.4500

    17797.63

    -0.24%

  • MDAX

    65.5200

    31364.56

    +0.21%

  • TecDAX

    -1.3300

    3654

    -0.04%

  • Euro STOXX 50

    -6.3500

    5978.88

    -0.11%

  • DAX

    -113.9700

    24800.91

    -0.46%

  • EUR/USD

    -0.0023

    1.1848

    -0.19%

  • Goldpreis

    -33.2000

    5013.1

    -0.66%


KI-Panik an der Wall Street




Anfang des laufenden Monats Februar 2026 erlebte die Wall Street einen spektakulären Kurssturz. Innerhalb eines Handelstages wurden rund 300 Milliarden US‑Dollar an Börsenwert vernichtet. Ausgelöst wurde dieser Absturz nicht durch schlechte Wirtschaftsdaten oder Zinserhöhungen, sondern durch neue Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI), die grundlegende Geschäftsmodelle infrage stellen. Ein neues Plug‑in für einen bekannten Chatbot ermöglichte es, juristische Aufgaben wie Vertragsprüfungen durchzuführen.
Diese Nachricht traf einen wunden Punkt: Aktien eines großen juristischen Datenbankanbieters brachen um mehr als 18 Prozent ein. Das Misstrauen griff schnell auf große Software‑Konzerne über; Kurse von Unternehmen aus dem Bereich Geschäftssoftware fielen um drei bis acht Prozent, weil Anleger befürchteten, dass ihre Produkte durch KI‑gestützte Systeme abgelöst werden könnten. Insgesamt verlor der Technologie‑Index binnen Stunden fast zwei Prozent, während der breitere Aktienindex um 1,3 Prozent nachgab – ein Ereignis, das Beobachter als „Blutbad“ bezeichneten. In Foren und Fachkreisen wurde schnell klar, dass sich ein grundlegender Paradigmenwechsel vollzieht.

Warum KI plötzlich zum Risiko wurde
In den vergangenen Jahren galt KI als Motor für neue Umsätze. Viele Unternehmen investierten Milliarden in die Entwicklung neuer Modelle und rechneten damit, bestehende Softwarelösungen durch intelligente Funktionen aufzuwerten. Doch Anfang Februar 2026 drehten sich die Erwartungen schlagartig. Investoren erkannten, dass generative KI‑Agenten nicht nur die Effizienz steigern, sondern ganze Arbeitsabläufe ersetzen können. Große Cloud‑Softwareanbieter leben von einem „Sitz‑Modell“: Für jeden Mitarbeitenden eines Kundenunternehmens wird eine Lizenz verkauft. Wenn KI‑Agenten die Arbeit von Dutzenden von Fachleuten übernehmen, sinkt der Bedarf an teuren Lizenzen drastisch. Genau das spiegelte sich an den Börsen wider: Aktien von Branchengrößen verloren zwischen sieben und elf Prozent, und das Bewertungsniveau der gesamten Softwarebranche schrumpfte innerhalb weniger Wochen von einem durchschnittlichen Kurs‑Gewinn‑Verhältnis von 39 auf 21. Expertinnen und Experten sprechen inzwischen vom Ende des klassischen Software‑Abomodells. Statt Software zu verkaufen, werden Firmen in Zukunft eher Ergebnisse anbieten – beispielsweise Buchhaltung oder Marketing als Dienstleistung, die von KI‑Agenten erbracht wird.

Breite Verunsicherung in vielen Branchen
Die Angst vor der Disruption beschränkte sich nicht auf den Softwaresektor. Der Ausverkauf erfasste auch Vermögensverwalter, Makler, Immobilienverwalter, Versicherer und Logistikunternehmen. In kurzer Zeit brachen die Kurse vieler Vermögensverwalter zweistellig ein, weil ihre Kreditportfolios an Softwarekunden hängen. Brokerage‑Aktien gerieten unter Druck, nachdem Fintech‑Start‑ups KI‑gestützte Steuer‑ und Anlageassistenten vorstellten. Selbst Immobilien‑Dienstleister und Versicherungskonzerne wurden abverkauft, da Anleger befürchteten, dass automatisierte Systeme klassische Vermittler überflüssig machen. Ein besonderes Beispiel lieferte ein Logistikunternehmen, das ankündigte, die Frachtmenge mithilfe von KI um 300 bis 400 Prozent zu steigern, ohne Personal aufzustocken – daraufhin fielen die Aktien etablierter Speditionsfirmen deutlich. Analysten warnten jedoch davor, die Panik zu weit zu treiben: Viele dieser Firmen können KI nutzen, um ihre Dienstleistungen zu verbessern, anstatt verdrängt zu werden.

Wurzeln des Vertrauensverlustes
Was trieb die Investoren in die Flucht? Neben den konkreten Neuigkeiten über juristische Plug‑ins und KI‑Assistenten spielten auch langfristige Faktoren eine Rolle. Seit Jahren wachsen die Investitionen in KI‑Rechenzentren; allein im Jahr 2025 wurden rund 600 Milliarden Dollar in Hardware und Dienste rund um KI gesteckt. Dieses gigantische Engagement nährte Hoffnungen auf sprunghaft wachsende Gewinne bei Softwarekonzernen. Doch als sich zeigte, dass generative KI die ursprünglichen Anbieter überflügeln könnte, kippte die Stimmung. Short‑Seller hatten frühzeitig darauf gesetzt, dass das bisherige Geschäftsmodell zerfällt, und verbuchten im Laufe des Jahres 2026 Milliardenprofite. Gleichzeitig sanken die Erwartungen an das Wachstum von IT‑Dienstleistern und Beratungsfirmen. Eine Analyse zeigte, dass die Kursverluste nicht durch konjunkturelle Faktoren wie Arbeitsmarkt oder Zinsen verursacht wurden, sondern durch die Neubewertung eines gesamten Wirtschaftszweigs.

Blick nach vorn: Chance und Risiko
Die KI‑Revolution stellt große Unternehmen vor schwierige Entscheidungen. Wer weiter auf hohe Abonnements und menschliche Bediener setzt, riskiert rasch Kunden zu verlieren. Wer dagegen frühzeitig neue Geschäftsmodelle entwickelt, kann von der Effizienz der KI profitieren. Einige Marktbeobachter sehen die momentane Panik daher als Chance: Firmen könnten ihre Angebote umstellen, indem sie KI‑Assistenten integrieren und Ergebnisse statt Lizenzen verkaufen.

Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet dies, stärker zu differenzieren: Nicht jede Firma, die heute unter Druck gerät, wird verschwinden. Gleichzeitig könnte die KI‑getriebene Volatilität an den Finanzmärkten zunehmen, weil automatisierte Handelssysteme auf Nachrichten reagieren und Bewegungen verstärken. Umso wichtiger werden eine verantwortungsvolle Regulierung und eine nüchterne Bewertung der Chancen und Risiken von KI.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...