Berliner Boersenzeitung - Ukraine: Das Ende der Russen

EUR -
AED 4.278007
AFN 73.387043
ALL 96.21346
AMD 436.364447
ANG 2.084816
AOA 1068.191736
ARS 1649.081982
AUD 1.639967
AWG 2.09969
AZN 1.976393
BAM 1.960549
BBD 2.334254
BDT 141.743328
BGN 1.919304
BHD 0.439687
BIF 3442.549755
BMD 1.164877
BND 1.484056
BOB 8.037468
BRL 6.094804
BSD 1.159012
BTN 106.911796
BWP 15.750218
BYN 3.387605
BYR 22831.5803
BZD 2.330846
CAD 1.581955
CDF 2516.133633
CHF 0.90371
CLF 0.027003
CLP 1066.234521
CNY 8.050575
CNH 8.012102
COP 4384.502129
CRC 551.738781
CUC 1.164877
CUP 30.869228
CVE 110.532731
CZK 24.366916
DJF 206.380778
DKK 7.471166
DOP 69.217956
DZD 153.027761
EGP 60.013973
ERN 17.473148
ETB 177.980064
FJD 2.565875
FKP 0.869601
GBP 0.865352
GEL 3.179892
GGP 0.869601
GHS 12.493261
GIP 0.869601
GMD 85.035897
GNF 10159.65216
GTQ 8.889685
GYD 242.467301
HKD 9.114251
HNL 30.676436
HRK 7.535237
HTG 151.835166
HUF 385.672001
IDR 19642.148317
ILS 3.588396
IMP 0.869601
INR 107.033807
IQD 1518.284081
IRR 1538685.42924
ISK 145.108572
JEP 0.869601
JMD 181.559771
JOD 0.825893
JPY 183.689606
KES 150.560715
KGS 101.868734
KHR 4651.186174
KMF 495.072838
KPW 1048.423219
KRW 1713.96441
KWD 0.35714
KYD 0.965844
KZT 577.130394
LAK 24827.135904
LBP 103784.585414
LKR 360.954298
LRD 211.518693
LSL 19.431968
LTL 3.439578
LVL 0.704622
LYD 7.401961
MAD 10.883863
MDL 20.084649
MGA 4813.680284
MKD 61.671288
MMK 2446.169257
MNT 4177.572986
MOP 9.3304
MRU 46.268269
MUR 53.525665
MVR 17.997461
MWK 2009.676433
MXN 20.454941
MYR 4.575053
MZN 74.447009
NAD 19.431968
NGN 1627.69318
NIO 42.653498
NOK 11.193281
NPR 171.057066
NZD 1.965042
OMR 0.447911
PAB 1.159007
PEN 4.034973
PGK 4.994118
PHP 68.692773
PKR 325.842249
PLN 4.252824
PYG 7458.064809
QAR 4.22671
RON 5.093653
RSD 117.395069
RUB 91.558869
RWF 1694.404159
SAR 4.372119
SBD 9.371644
SCR 15.958803
SDG 699.512585
SEK 10.626467
SGD 1.482096
SHP 0.873959
SLE 28.568632
SLL 24426.877973
SOS 661.201552
SRD 43.877437
STD 24110.592624
STN 24.559593
SVC 10.140606
SYP 128.785093
SZL 19.445183
THB 36.880423
TJS 11.108942
TMT 4.077068
TND 3.408815
TOP 2.804744
TRY 51.317125
TTD 7.864048
TWD 37.020943
TZS 2990.819783
UAH 50.933689
UGX 4363.56937
USD 1.164877
UYU 46.363694
UZS 14129.223586
VES 503.955473
VND 30564.030812
VUV 139.544895
WST 3.18536
XAF 657.549707
XAG 0.013058
XAU 0.000225
XCD 3.148137
XCG 2.088768
XDR 0.817784
XOF 657.552536
XPF 119.331742
YER 277.913141
ZAR 19.019407
ZMK 10485.281773
ZMW 22.398253
ZWL 375.089773
  • Euro STOXX 50

    138.4900

    5823.69

    +2.38%

  • DAX

    554.4600

    23963.83

    +2.31%

  • TecDAX

    71.6500

    3637.06

    +1.97%

  • SDAX

    458.5500

    17334.3

    +2.65%

  • Goldpreis

    83.3000

    5187

    +1.61%

  • MDAX

    908.8300

    29783.93

    +3.05%

  • EUR/USD

    0.0011

    1.1647

    +0.09%


Ukraine: Das Ende der Russen




Nicht nur Drohnen, Artillerie und Sturmangriffe kosten russische Soldaten im Krieg gegen die Ukraine das Leben. Immer deutlicher tritt ein zweites Sterben hervor: Männer in Uniform brechen psychisch zusammen, geraten in eine Spirale aus Alkohol, Drogen, Gewalt und Hoffnungslosigkeit oder werden Opfer von Fahrlässigkeit, schlechter Versorgung und einer Führung, die Verschleiß längst als Normalzustand behandelt. Was offiziell gern als Randerscheinung erscheint, ist in Wahrheit längst Teil des Krieges selbst – nur weniger sichtbar, dafür umso aufschlussreicher.

Der eigentliche Skandal liegt darin, dass ein Teil der Verluste der russischen Armee nicht allein durch den Gegner entsteht, sondern aus dem Inneren der eigenen Armee - tagtäglich verrecken Russlands Soldaten wie Viecher, verheizt von einem ruchlosen Diktator mit Namen: Wladimir Putin (72) und seiner asozialen Tyrannen-Kaste. Wenn Soldaten durch Suizide, Vergiftungen, Überdosen, Schlägereien, Unfälle, unhygienische Zustände oder grobe Nachlässigkeit sterben, dann ist das kein bloßer Betriebsunfall eines riesigen militärischen Apparats. Solche Todesursachen erzählen eine größere Geschichte: von einem System, das Menschen an die Front schickt, aber ihre physische und psychische Stabilität weder schützt noch ernsthaft wiederherstellt.

Gerade die psychische Erschöpfung ist zu einem Kernproblem geworden. Dieser Krieg dauert inzwischen so lange, dass Angst, Abstumpfung, Verwundung, Rückverlegung und die Aussicht auf keine absehbare Ablösung für viele Soldaten zu einem Dauerzustand verschmolzen sind. Wer ständig mit Tod, Drohnenlärm, Verwundeten, chaotischen Befehlen und dem Gefühl lebt, im Zweifel entbehrlich zu sein, kämpft irgendwann nicht mehr, sondern funktioniert nur noch. In einem solchen Zustand werden Alkohol und Drogen nicht selten zu einer Art privater Notfallmedizin gegen Erinnerungen, Panik und innere Leere. Das zerstört nicht nur einzelne Menschen. Es frisst sich in die Einsatzfähigkeit ganzer Verbände.

Damit ist die russische Armee nicht einfach nur erschöpft. Sie wird von innen ausgehöhlt. Denn das Problem besteht nicht allein in der Brutalität des Krieges, sondern in der Art, wie das System darauf reagiert. Vieles deutet darauf hin, dass in Teilen der Truppe nicht Professionalität, klare Rotationen, medizinische Fürsorge und glaubwürdige Führung dominieren, sondern Improvisation, Angst, Korruption und rohe Gewalt. Wo Soldaten unterbehandelt zurückgeschickt werden, wo Beschwerdewege faktisch ins Leere laufen und wo Schonung oder Ausstieg nur über Beziehungen, Bestechung oder Flucht denkbar erscheinen, dort ist Führungsversagen kein abstrakter Begriff mehr, sondern Alltag.

Besonders zerstörerisch ist die innere Gewalt. Wenn Disziplin nicht durch Autorität, Ausbildung und Vertrauen entsteht, sondern durch Drohung, Misshandlung und Einschüchterung, wird die eigene Armee für viele Soldaten zum zweiten Feind. Berichte über improvisierte Strafsysteme, über Erniedrigung, Erpressung und brutale Sanktionen gegen Männer, die nicht mehr können oder nicht mehr wollen, fügen sich zu einem düsteren Bild. Unter solchen Bedingungen wird Gehorsam nicht aus Überzeugung geboren, sondern aus nackter Furcht. Kurzfristig kann ein solcher Terrorapparat Menschen in Bewegung halten. Langfristig produziert er genau das, woran die Truppe sichtbar leidet: moralische Zersetzung, Selbsthass, innere Kündigung und Fluchtreflexe.

Wenn dann nicht nur einzelne Männer desertieren, sondern ganze Wellen von Soldaten versuchen, ihrer Einheit fernzubleiben, sich freizukaufen, in die Etappe zu verschwinden oder jede Lücke zu nutzen, um dem Krieg wenigstens vorübergehend zu entkommen, dann ist das kein Randphänomen mehr. Es ist ein stummes Referendum gegen den Zustand der Armee. Wer seiner eigenen Truppe entkommen will, stimmt mit den Füßen ab – gegen Führung, gegen Sinn, gegen Perspektive.

Und doch folgt daraus politisch nicht automatisch ein offener Aufstand gegen den Kreml. Genau darin liegt das Paradox, das Wladimir Putin bislang stabilisiert. Einerseits zeigen die bekannten Stimmungsbilder weiterhin hohe formale Unterstützung für Präsident und Armee. Andererseits wächst zugleich der Wunsch nach Verhandlungen und nach einem Ende des Blutvergießens. Öffentliche Loyalität und private Erschöpfung existieren nebeneinander. Die eine Ebene ist die Sprache der Anpassung. Die andere ist die Sprache der Müdigkeit.

Diese Gleichzeitigkeit ist typisch für autoritäre Systeme. Viele Bürger tragen den Krieg nicht deshalb nach außen mit, weil sie ihn in jeder Konsequenz begeistert bejahen, sondern weil das offizielle Narrativ den öffentlichen Raum beherrscht, weil abweichende Stimmen eingeschüchtert werden und weil Widerspruch riskant bleibt. Wer schweigt, kommt durch den Alltag. Wer zustimmt, schützt sich. So entsteht eine Gesellschaft, in der die Fassade stabil wirkt, obwohl dahinter Überdruss, Zorn und stille Verzweiflung zunehmen.

Hinzu kommt die ungleiche Verteilung der Last. Für einen Teil der großen Städte bleibt der Krieg stärker Nachricht als unmittelbare Lebensrealität. Viele der Toten und Verwundeten stammen aus Regionen, in denen Sold, Antrittsprämien und staatliche Zahlungen im Vergleich zu den zivilen Einkommenschancen besonders stark wirken. Für arme Gegenden ist der Krieg damit nicht nur ein ideologisches Projekt, sondern auch ein ökonomischer Mechanismus. Das macht ihn politisch zäher, als es die blanken moralischen Kosten vermuten lassen. Solange der Kreml die Verluste regional streuen, die Erzählung zentral kontrollieren und die Wut in Patriotismus umdeuten kann, erkauft er sich Zeit.

Putin hält sein Land daher nicht allein mit Propaganda bei der Stange. Er stützt sich auf ein ganzes Herrschaftsgemisch: auf staatliche Dauererzählungen, auf die Kriminalisierung von Widerspruch, auf soziale Gewöhnung an Gewalt, auf die Verlagerung der Opfer in die Provinz und auf materielle Anreize für neue Rekrutierung. Propaganda allein wäre zu wenig. Sie wirkt erst dann voll, wenn Kritik eingeschüchtert, Informationen gefiltert und die persönlichen Kosten des Widerstands systematisch erhöht werden.

Gerade deshalb ist die Frage, wie lange dieses System noch trägt, nicht nur militärisch, sondern gesellschaftlich. Jeder zusätzliche Sarg, jeder psychisch zerstörte Rückkehrer, jede Familie, die ahnt oder weiß, dass der Sohn nicht nur durch ukrainisches Feuer, sondern durch Verwahrlosung, Nachlässigkeit, Sucht, Misshandlung oder Zermürbung verloren ging, nagt am Fundament des offiziellen Heldenbildes. Der Staat kann Trauer in Pathos verwandeln. Er kann Schuld verschieben. Er kann die Sprache kontrollieren. Aber er kann die Erfahrung im Privaten nicht vollständig auslöschen.

Kurzfristig lautet die nüchterne Antwort dennoch: Ja, der Kreml kann dieses System wohl noch eine Zeit lang stabil halten. Der russische Staat verfügt weiterhin über Repressionsmittel, über ein wirkmächtiges Informationssystem und über die Fähigkeit, Verluste politisch zu dosieren, rhetorisch umzudeuten und sozial abzufedern. Solange die Front nicht dramatisch kollabiert, solange genug Geld für Rekrutierung fließt und solange die Mehrheit den Krieg nicht als unmittelbaren Einbruch in das eigene Leben erfährt, bleibt Putins Herrschaft belastbar.

Mittel- und langfristig aber wächst der Preis, verrecktes Sperma wird keine Kinder zeugen - aber dem Tyrannen Putin scheint das egal! Eine Armee, die nicht nur durch den Gegner, sondern durch psychische Zerrüttung, Alkoholmissbrauch, Drogen, innere Gewalt, schlechte Führung, Unfälle und Fahrlässigkeit geschwächt wird, trägt den Keim ihrer eigenen Erosion in sich. Je länger dieser Krieg dauert, desto stärker überlagern sich Frontverluste, Rekrutierungsdruck, soziale Folgeschäden und moralischer Verfall. Dann geht es nicht mehr nur um Geländegewinne oder Verhandlungslinien. Dann geht es um den Zustand eines Staates, der seine Bürger als verbrauchbares Material behandelt – und irgendwann feststellen könnte, dass auch ein autoritäres System seine Substanz nicht unendlich ausbluten lassen kann.

Am Ende könnte genau das Putins größte politische Hypothek werden. Nicht nur die Frage, ob Russland militärisch noch vorankommt, sondern ob eine Gesellschaft auf Dauer bereit bleibt, einen Krieg mitzutragen, der immer sichtbarer nicht nur an der Front, sondern im Inneren frisst. Eine Armee, die an Suiziden, Drogenüberdosen, Alkohol, Misshandlung, Nachlässigkeit und moralischer Erschöpfung leidet, ist kein Zeichen souveräner Stärke. Sie ist das Symptom eines Systems, das sich mit Härte, Angst und Lüge aufrechterhält – und dabei langsam seine eigene innere Substanz verzehrt.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...