Berliner Boersenzeitung - Stromverbrauch und CO2-Emissionen im ersten Halbjahr deutlich gesunken

EUR -
AED 4.119867
AFN 71.786286
ALL 90.824092
AMD 404.246576
ANG 2.007521
AOA 1028.557518
ARS 1732.983649
AUD 1.618339
AWG 2.021782
AZN 1.905832
BAM 1.954632
BBD 2.25883
BDT 139.68526
BGN 1.960463
BHD 0.423203
BIF 3376.180192
BMD 1.121655
BND 1.431655
BOB 13.541544
BRL 6.167979
BSD 1.12152
BTN 105.899756
BWP 15.364542
BYN 3.346091
BYR 21984.429155
BZD 2.255532
CAD 1.572532
CDF 2596.630365
CHF 0.916672
CLF 0.027883
CLP 1097.393033
CNY 7.502183
CNH 7.475699
COP 3638.580057
CRC 508.591463
CUC 1.121655
CUP 26.915672
CVE 110.679276
CZK 24.338829
DJF 199.340295
DKK 7.474212
DOP 67.349143
DZD 152.699231
EGP 60.463574
ERN 16.824818
ETB 184.067835
FJD 2.526866
FKP 0.833431
GBP 0.834113
GEL 2.921887
GGP 0.833431
GHS 13.10063
GIP 0.833431
GMD 83.563201
GNF 9933.973559
GTQ 8.570801
GYD 234.977451
HKD 8.795443
HNL 30.142714
HRK 7.592491
HTG 146.980834
HUF 364.630851
IDR 20261.343437
ILS 3.590696
IMP 0.833431
INR 105.987344
IQD 1700.168593
IRR 2121444.69529
ISK 136.78578
JEP 0.833431
JMD 177.882088
JOD 0.795223
JPY 176.992584
KES 145.759046
KGS 98.087907
KHR 4562.98778
KMF 494.649695
KPW 1009.48905
KRW 1522.578513
KWD 0.348442
KYD 0.93465
KZT 504.273075
LAK 25240.687747
LBP 100428.084629
LKR 372.843814
LRD 190.651792
LSL 18.37895
LTL 3.311955
LVL 0.678477
LYD 7.179644
MAD 10.929272
MDL 20.052193
MGA 5084.915238
MKD 61.508638
MMK 2355.300846
MNT 4039.586728
MOP 9.062081
MRU 45.308514
MUR 52.437176
MVR 17.335179
MWK 1944.694245
MXN 21.053714
MYR 4.539786
MZN 71.684826
NAD 18.37895
NGN 1507.930175
NIO 41.274961
NOK 10.44331
NPR 169.4377
NZD 2.005126
OMR 0.431276
PAB 1.12152
PEN 3.862957
PGK 5.108855
PHP 70.725923
PKR 310.277738
PLN 4.400828
PYG 6909.808168
QAR 4.09955
RON 5.335677
RSD 117.531436
RUB 91.415293
RWF 1651.975738
SAR 4.213315
SBD 9.031246
SCR 15.458217
SDG 674.672049
SEK 11.001765
SGD 1.433772
SHP 0.836244
SLE 25.696846
SLL 23520.539992
SOS 640.905481
SRD 42.126015
STD 23215.984547
STN 24.485146
SVC 9.812653
SYP 14583.752089
SZL 18.371691
THB 37.542339
TJS 10.345824
TMT 3.937007
TND 3.341873
TOP 2.700675
TRY 56.13634
TTD 7.595392
TWD 37.059914
TZS 2963.979312
UAH 50.944041
UGX 4536.248087
USD 1.121655
UYU 45.172596
UZS 13382.88128
VES 1002.50008
VND 28806.892947
VUV 134.211679
WST 3.121745
XAF 655.957
XAG 0.021672
XAU 0.000274487789
XCD 3.031328
XCG 2.02121
XDR 0.793068
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.906797
ZAR 18.495639
ZMK 10096.23939
ZMW 22.737598
ZWL 361.172307
SSP 6444.484726
MXV 2.369232
  • DAX

    -302.3600

    24896.83

    -1.21%

  • Goldpreis

    -2.0000

    4184.7

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    -85.8200

    6183.2

    -1.39%

  • SDAX

    -226.5300

    18203.94

    -1.24%

  • TecDAX

    -36.8700

    3964.45

    -0.93%

  • MDAX

    -414.1700

    30428.36

    -1.36%

  • EUR/USD

    -0.0038

    1.1296

    -0.34%

Stromverbrauch und CO2-Emissionen im ersten Halbjahr deutlich gesunken
Stromverbrauch und CO2-Emissionen im ersten Halbjahr deutlich gesunken / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Stromverbrauch und CO2-Emissionen im ersten Halbjahr deutlich gesunken

Deutschlands Stromverbrauch und damit die CO2-Emissionen sind im ersten Halbjahr 2023 deutlich gesunken. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging der Stromverbrauch um 7,1 Prozent zurück, wie die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) am Mittwoch anhand vorläufiger Berechnungen mitteilte. Verantwortlich seien die hohen Energiepreise sowie die schwache konjunkturelle Entwicklung. Auch der Verbrauch von Heizenergien sank - unabhängig von der Witterung - kräftig.

Textgröße:

Die Energiepreise lagen im ersten Halbjahr noch deutlich höher als 2021 - auch wenn sie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bereits spürbar zurückgegangen waren. Die hohen Preise "entfalten damit weiterhin Impulse zur Einsparung von Energie", und zwar kurzfristig und längerfristig, wie die Arbeitsgemeinschaft mitteilte.

Vor allem die energieintensiven Industrien - Chemie, Metalle, Papier und Glas - reagierten auf die hohen Preise. Ihre Produktionsleistung ging in den ersten fünf Monaten des Jahres um 13 Prozent zurück, wie die AG Energiebilanzen erklärte. Zum Vergleich: Die Produktion im gesamten produzierenden Gewerbe stagnierte im gleichen Zeitraum.

Bei den Heizenergien ging der Verbrauch von Erdgas um rund zehn Prozent zurück - weil die Industrie wegen der hohen Preise weniger nutzte, aber auch, weil die Privathaushalte und kleinere Betriebe rund zehn Prozent weniger verbrauchten als im langjährigen Mittel. Die Stromerzeugung aus Erdgas ging demnach um rund vier Prozent zurück.

Der Verbrauch von Mineralöl sank um nur zwei Prozent. Zwar nahm die chemische Industrie fast 20 Prozent weniger ab, doch Verbraucher kauften 16 Prozent mehr leichtes Heizöl. Zudem stieg der Verbrauch von Benzin um sechs Prozent und der von Flugkraftstoff um 7,5 Prozent.

Auch der Kohleverbrauch ging zurück: der von Steinkohle um fast elf Prozent, der von Braunkohle um rund 18 Prozent. Vor allem in Kraftwerken wurde weniger verheizt, weil weniger Strom verbraucht wurde. Die Braunkohle blieb aber trotz des hohen Rückgangs mit einem Anteil von knapp 18 Prozent die zweitwichtigste Verstromungsenergie in Deutschland - nach den Erneuerbaren.

Die energiebedingten CO2-Emissionen gingen laut den Berechnungen im ersten Halbjahr um mehr als acht Prozent zurück. Das entspreche einer Größenordnung von 28 Millionen Tonnen.

(U.Gruber--BBZ)