Berliner Boersenzeitung - Umfrage: Zwei von drei Deutschen offen für Rechenzentrum am eigenen Wohnort

EUR -
AED 4.267176
AFN 76.687212
ALL 92.160286
AMD 422.766825
ANG 2.079596
AOA 1065.486211
ARS 1751.330268
AUD 1.612409
AWG 2.094372
AZN 1.97842
BAM 1.955382
BBD 2.340099
BDT 142.789456
BGN 1.971053
BHD 0.438006
BIF 3474.556771
BMD 1.161926
BND 1.47219
BOB 14.378048
BRL 5.944996
BSD 1.161851
BTN 109.721474
BWP 15.556672
BYN 3.578903
BYR 22773.758551
BZD 2.3368
CAD 1.608432
CDF 2665.459634
CHF 0.940924
CLF 0.027568
CLP 1084.635081
CNY 7.80437
CNH 7.793755
COP 3649.169468
CRC 526.987274
CUC 1.161926
CUP 30.791051
CVE 110.242367
CZK 24.197702
DJF 206.897524
DKK 7.474179
DOP 68.77588
DZD 154.79482
EGP 59.200971
ERN 17.428897
ETB 188.636473
FJD 2.55037
FKP 0.85863
GBP 0.859634
GEL 3.032465
GGP 0.85863
GHS 13.210288
GIP 0.85863
GMD 85.408741
GNF 10212.903293
GTQ 8.870103
GYD 243.080096
HKD 9.110643
HNL 31.190597
HRK 7.536836
HTG 151.947497
HUF 362.687789
IDR 20456.877196
ILS 3.500181
IMP 0.85863
INR 109.673599
IQD 1522.087516
IRR 1597155.058647
ISK 140.802196
JEP 0.85863
JMD 184.170605
JOD 0.823833
JPY 181.298848
KES 150.37663
KGS 101.609419
KHR 4701.994214
KMF 492.656889
KPW 1045.734152
KRW 1564.894425
KWD 0.359024
KYD 0.968293
KZT 529.166808
LAK 26053.427009
LBP 104046.539261
LKR 381.258446
LRD 203.326507
LSL 18.562729
LTL 3.430866
LVL 0.702838
LYD 7.372423
MAD 10.892464
MDL 20.013719
MGA 4984.933692
MKD 61.506843
MMK 2439.530314
MNT 4180.835662
MOP 9.382593
MRU 46.742002
MUR 54.413303
MVR 17.951324
MWK 2014.686385
MXN 19.606254
MYR 4.699177
MZN 74.259162
NAD 18.562889
NGN 1535.659909
NIO 42.760853
NOK 10.808585
NPR 175.54112
NZD 1.973701
OMR 0.446761
PAB 1.161851
PEN 3.896766
PGK 5.23788
PHP 72.744146
PKR 322.203579
PLN 4.313809
PYG 6951.572843
QAR 4.246692
RON 5.253763
RSD 117.30767
RUB 99.724033
RWF 1710.23417
SAR 4.425781
SBD 9.29675
SCR 16.091075
SDG 698.888544
SEK 11.115279
SGD 1.471667
SHP 0.860832
SLE 28.580148
SLL 24365.015935
SOS 664.063668
SRD 43.887706
STD 24049.531733
STN 24.49318
SVC 10.166913
SYP 15107.367681
SZL 18.566029
THB 38.224476
TJS 10.712501
TMT 4.078362
TND 3.391075
TOP 2.79764
TRY 56.286278
TTD 7.865318
TWD 36.746505
TZS 3079.102762
UAH 51.754975
UGX 4386.061794
USD 1.161926
UYU 46.769996
UZS 13704.068614
VES 936.950712
VND 30277.479608
VUV 137.452461
WST 3.167716
XAF 655.816717
XAG 0.017572
XAU 0.000262
XCD 3.140164
XCG 2.093952
XDR 0.821542
XOF 655.82236
XPF 119.331742
YER 275.376462
ZAR 18.522909
ZMK 10458.734309
ZMW 22.221438
ZWL 374.139845
  • Goldpreis

    -53.9000

    4486

    -1.2%

  • SDAX

    137.0100

    18734.04

    +0.73%

  • TecDAX

    -4.6800

    4022.75

    -0.12%

  • MDAX

    98.2300

    32355.32

    +0.3%

  • Euro STOXX 50

    10.3400

    6392.93

    +0.16%

  • DAX

    43.0800

    26046.4

    +0.17%

  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1627

    -0.03%

Umfrage: Zwei von drei Deutschen offen für Rechenzentrum am eigenen Wohnort
Umfrage: Zwei von drei Deutschen offen für Rechenzentrum am eigenen Wohnort / Foto: Brendan Smialowski - AFP/Archiv

Umfrage: Zwei von drei Deutschen offen für Rechenzentrum am eigenen Wohnort

Die deutsche Bevölkerung steht neuen Rechenzentren einer Umfrage zufolge deutlich offener gegenüber, als es Debatten über den Stromverbrauch der Anlagen oder Proteste insbesondere in den USA vermuten lassen. Wie der Digitalverband Bitkom am Mittwoch mitteilte, würden zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) einem neuen Rechenzentrum am eigenen Wohnort positiv gegenüberstehen. Lediglich 25 Prozent würden einen Neubau hingegen negativ sehen.

Textgröße:

Gleichzeitig findet mit 88 Prozent die große Mehrheit der Befragten, dass Rechenzentren, die nicht zuletzt wegen des Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI) eine immer wichtigere Rolle spielen, zu viel Energie verbrauchen. Ähnlich viele (82 Prozent) sagen aber auch, dass Rechenzentren inzwischen zur Basisinfrastruktur Deutschlands gehörten - so wie Strom, Wasser oder Straßen.

Fast drei von vier Befragten (73 Prozent) sind laut der Bitkom-Umfrage der Meinung, Deutschland brauche mehr Rechenzentren. Auch das Thema Souveränität spielt dabei eine Rolle: 72 Prozent finden es wichtig, dass ihre Daten in Rechenzentren in Deutschland verarbeitet werden.

"Rechenzentren sind das Rückgrat der digitalen Welt und werden durch KI noch wichtiger, für Wirtschaft und Verwaltung ebenso wie für unseren Alltag", erklärte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Die entscheidende Frage ist nicht, ob wir diese Infrastruktur brauchen, sondern wie wir ihren Ausbau möglichst effizient und ohne Beeinträchtigungen von Mensch und Natur gestalten", fügte er hinzu. "Dass die Bundesregierung die jeweiligen Kommunen künftig stärker am Gewerbesteueraufkommen von Rechenzentren beteiligen will, schafft im Fall der Fälle finanzielle Kompensation und sollte so auch umgesetzt werden", forderte er.

Wie der Digitalverband weiter mitteilte, bedeutet die hohe Akzeptanz indes nicht, "dass neue Rechenzentren vor Ort immer und überall auf Zustimmung stoßen". So gebe es in einzelnen Kommunen Widerstand gegen konkrete Projekte. Dementsprechend wünschen sich 92 Prozent der Befragten, "dass besser erklärt wird, wofür neue Rechenzentren gebraucht werden". 83 Prozent haben demnach zumindest eine grobe Vorstellung davon, was ein Rechenzentrum ist und was dort passiert.

In Rechenzentren kommen große Mengen leistungsstarker Computer zum Einsatz, um dort Daten zu speichern oder Verarbeitungsschritte und Rechenleistung für unzählige digitale Dienste zu übernehmen - ob für Cloudlösungen, Internetanwendungen oder zunehmend auch KI-Chatbots. Zugleich sorgt der immense Stromhunger der Anlagen und mitunter auch der Wasserverbrauch für Debatten über die Umweltauswirkungen. Insbesondere in den USA hatte es zuletzt wiederholt Proteste gegen Datenzentren gegeben, die vermehrt auch zu einem Wahlkampfthema vor den Kongress-Zwischenwahlen Anfang November werden.

Mit Blick auf Deutschland mahnte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Rohleder, dass Betreiber und Kommunen frühzeitig erklären müssten, "welchen Nutzen ein Rechenzentrum hat, welche Auswirkungen vor Ort entstehen und wie mit Energie, Wasser, Fläche und anderen Ressourcen umgegangen wird".

Für die laut Bitkom repräsentative Umfrage des Digitalverbands wurden im Juli und August insgesamt 1006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.

(H.Schneide--BBZ)