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Ein halbes Jahr nach dem Tod eines Babys in Brunsbüttel in Schleswig-Holstein beginnt vor Gericht ein Mordprozess gegen die Eltern. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, das vier Monate alte Mädchen nicht ausreichend mit Nahrung und Flüssigkeit versorgt zu haben, wie das Landgericht Itzehoe am Freitag mitteilte. Der Anklage zufolge soll der Säugling vor seinem Tod einen Monat lang gelitten haben.
Drei Jahre nach dem Tod eines 88-jährigen Manns aus Berlin wegen einer Überdosis Beruhigungsmittel zur Begehung eines Raubes ist eine weitere Täterin verurteilt worden. Die mittlerweile 22-jährige Angeklagte wurde wegen schweren Raubes mit Todesfolge zu einer Jugendstrafe von vier Jahren verurteilt, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte. Das Urteil fiel Ende Februar.
In Potsdam ist ein Arbeiter bei einem Unfall auf einer Baustelle ums Leben gekommen. Der Mitarbeiter eines vom kommunalen Immobilienservice beauftragten Dienstleisters sei am Freitag bei bauvorbereitenden Maßnahmen im Norden der brandenburgischen Landeshauptstadt verunglückt, teilte die Stadtverwaltung mit. Nach Informationen der "Märkischen Allgemeinen Zeitung" stürzte ein Bagger um und begrub den Mann unter sich.
Ein Arbeiter ist auf einem Hof in Baden-Württemberg von einem Heuballen gestürzt und dabei tödlich verletzt worden. Der 68-Jährige wollte am Donnerstagmittag bei Aufräum- und Umbauarbeiten in Bad Wurzach ein Scheunentor aushängen, wie die Polizei am Freitag in Ravensburg mitteilte. Dafür stieg er auf einen Heuballen.
Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat am Donnerstagabend in der Polizeiwache im rheinland-pfälzischen Bitburg randaliert. Der 25-Jährige wurde nach stundenlangem Einsatz festgenommen und später in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, wie die Polizei in Trier am Freitag mitteilte. Der Mann betrat demnach den Schleusenbereich der Dienststelle, schrie dort laut und versuchte, in das Innere des Gebäudes zu gelangen.
Ein Kandidat für das Pariser Bürgermeisteramt ist Ziel eines mutmaßlich von Russland ausgegangenen Hackerangriffs geworden. Die Website des Mitte-Rechts-Kandidaten Pierre-Yves Bournazel sei kurzfristig von der russischen Gruppe Storm-1516 gekapert worden, die für ähnliche Aktionen in Frankreich und anderen europäischen Ländern bekannt sei, teilte die für die Abwehr von Cyberangriffen zuständige Behörde Viginum am Freitag mit.
Nach dem Diebstahl tausender Apple-Produkte aus einem Lastwagen in Niedersachsen sind Ermittler zu einer Großrazzia bei mutmaßlichen Hehlern ausgerückt. Es seien unter anderem Lagerhallen sowie Wohnungen in Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen durchsucht worden, erklärten die Polizei in Cloppenburg und die Staatsanwaltschaft Osnabrück am Freitag. Es geht demnach um rund 9000 Artikel des Technologiekonzerns Apple im Wert von eineinhalb Millionen Euro, die im Mai 2025 entwendet wurden.
Nach dem Fund einer toten Rehapatientin in einem Brandenburger Wald ermittelt die Staatsanwaltschaft Frankfurt an der Oder gegen die Klinik. Gegen "unbekannte Mitarbeiter" der Einrichtung sei ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen eingeleitet worden, sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörde am Freitag.
Eine Mutter hat im unterfränkischen Neustadt am Main ihren Sohn zusammen mit drei Freunden bewusstlos in dessen Zimmer entdeckt. Ursache für die Bewusstlosigkeit der jungen Leute im Alter von 14 bis 19 Jahren sei Drogenkonsum gewesen, teilte die Polizei in Würzburg am Freitag mit. Die Bewusstlosen seien von den Einsatzkräften noch vor Ort notärztlich versorgt und reanimiert worden.
Vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat am Freitag ein Staatsschutzprozess gegen eine mutmaßliche IS-Rückkehrerin begonnen. Die Bundesanwaltschaft wirft der 30-jährigen Angeklagten in ihrer Anklageschrift die mitgliedschaftliche Beteiligung an einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor, wie das Gericht mitteilte. Sie sei im November 2014 gemeinsam mit ihrem nach islamischen Ritus verheirateten Ehemann und dessen Bruder nach Syrien gereist.
In Mecklenburg-Vorpommern ist ein Anhänger mitsamt einem Jacuzzi darauf gestohlen worden. Der Whirlpool war auf einem Grundstück im Ortsteil Penkow der Gemeinde Göhren-Lebbin abgestellt, wie die Polizei am Freitag in Neubrandenburg mitteilte. Die Tat ereignete sich zwischen Mittwochvormittag und Donnerstagnachmittag.
Unbekannte haben in Mecklenburg-Vorpommern die Autoreifen eines parteilosen Lokalpolitikers zerstochen. Die Tat ereignete sich am Donnerstagabend in Ueckermünde, wie die Polizei am Freitag in Neubrandenburg mitteilte. Zerstochen wurden zwei Reifen des privaten Fahrzeugs des 60-jährigen Politikers. Laut Norddeutschem Rundfunk handelt es sich dabei um den parteilosen Bürgermeisterkandidaten Karsten Berndt.
Im millionenschweren Rechtsstreit zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung in Hessen und dem Betreiber vieler Zentren für Coronatests muss der Betreiber vorerst keine 56 Millionen Euro zahlen. Die Kassenärztliche Vereinigung prüfte und begründete die Voraussetzungen für die Rückforderung nicht gut genug, wie der Verwaltungsgerichtshof in Kassel am Freitag entschied.
Nach der Zerstörung zahlreicher Hochsitze in Sachsen haben Ermittler die Wohnungen von mehreren Verdächtigen durchsucht. Es gehe um Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, teilten das sächsische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft in Dresden am Freitag mit. Ermittelt werde gegen vier deutsche Verdächtige und einen Österreicher. Sie sollen als Gruppe in Dresden und Umgebung 75 Jagdhochsitze zerstört oder beschädigt haben.
Der zweite von der Bundesregierung organisierte Evakuierungsflug für in der Golf-Region wegen des Iran-Krieges festsitzende Deutsche ist eingetroffen. Laut Informationen des Flughafens Frankfurt am Main landete die Maschine der Fluggesellschaft Condor dort am Freitag kurz vor 11.00 Uhr. Das Flugzeug kam aus Maskat in Oman und war in der Nacht im ägyptischen Hurghada zwischengelandet.
Wegen Verdachts der Geldwäsche über Kryptodienste in Millionenhöhe haben Ermittler in Baden-Württemberg mehrere Wohnungen durchsucht. Im Fokus der Ermittlungen stehen zwei Beschuldigte im Alter von 29 Jahren, wie die Generalstaatsanwaltschaft und das Landeskriminalamt in Stuttgart am Freitag mitteilten. In dem Fall seien in den vergangenen Tagen mehrere Wohnungen und Geschäftsräume im Raum Stuttgart durchsucht worden.
Die AfD-Jugendorganisation in Nordrhein-Westfalen ist vom Landesverfassungsschutz als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft worden. Dies sagte eine Sprecherin des Landesinnenministerium in Düsseldorf am Freitag. Demnach besteht der Verdacht, dass es sich bei dem nordrhein-westfälischen Verband der Generation Deutschland im Kern um eine Fortführung der früheren nordrhein-westfälischen Gruppe der Jungen Alternative handelt. Diese hatte sich 2025 formell aufgelöst.
In Leipzig ist ein Säugling tot in einer Babyklappe gefunden worden. Der Junge wurde bereits am Abend des 27. Februar in der Babyklappe des St. Georg Krankenhauses im Norden der Stadt entdeckt, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte.
Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen einen Arzt der örtlichen Universitätsklinik wegen des Verdachts der Tötung dreier Patienten. Der 49-Jährige befinde sich seit Februar in Untersuchungshaft, sagte eine Sprecherin der Ermittlungsbehörde am Freitag in der niedersächsischen Landeshauptstadt.
Der zweite von der Bundesregierung organisierte Evakuierungsflug für in der Golf-Region wegen des Iran-Krieges festsitzende Deutsche wird am Vormittag in Frankfurt erwartet. Laut Informationen des Frankfurter Flughafens soll die Maschine der Fluggesellschaft Condor dort kurz vor 11.00 Uhr landen. Das Flugzeug kommt aus Maskat in Oman und war in der Nacht im ägyptischen Hurghada zwischengelandet.
Nach einem Betrug in Millionenhöhe im Agrarterminhandel ist ein 57-jähriger Mann in Nordrhein-Westfalen zu einer Haftstrafe von acht Jahren verurteilt worden. In das Urteil wurden Strafen aus früheren Verfahren mit einbezogen, wie eine Sprecherin des Landgerichts Münster am Donnerstag sagte. Sieben Monate gelten unter anderem wegen überlanger Verfahrensdauer als abgegolten.
Weil er seinen Bekannten ausraubte und tötete, ist ein 48-jähriger Mann in Baden-Württemberg zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Freiburg sprach ihn am Donnerstag des Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Eine besondere Schwere der Schuld wurde nicht festgestellt - so ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren theoretisch möglich.
In Niedersachsen ist eine Frau offenbar von ihrem Bruder getötet worden. Eine Zeugin alarmierte am Dienstagnachmittag den Rettungsdienst zum Wohnhaus der 58-Jährigen in Osterode, wie die Polizei am Donnerstag in Göttingen mitteilte. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod der Frau feststellen.
Beim Versuch, ihr Auto von der Beifahrerseite aus zu steuern, hat eine 84-Jährige in Baden-Württemberg für Verletzungen und Blechschäden gesorgt. Die Seniorin wollte am Mittwochvormittag in Kressbronn mit ihrem Wagen wegfahren, der jedoch auf der Fahrerseite zugeparkt war, wie die Polizei am Donnerstag in Ravensburg mitteilte. Daraufhin stieg sie auf der Beifahrerseite ein und versuchte, das Auto von dort zu steuern.
Ein leitender Mitarbeiter des Kinderheims im bayerischen Wunsiedel ist wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs festgenommen worden. Der 49 Jahre alte Mann soll in den vergangenen Jahren einen neun Jahre alten Jungen missbraucht haben, teilten das Polizeipräsidium Oberfranken in Bayreuth und die Staatsanwaltschaft Hof am Donnerstag mit. Die Ermittler gehen davon aus, dass es keinen Zusammenhang zum Mord an einem Mädchen in dem Heim im Jahr 2023 gibt.
Ein 15-jähriger Autofahrer hat in Bayern einen Unfall mit drei Verletzten verursacht. Der Jugendliche aus dem Landkreis München fuhr in der Nacht zum Donnerstag mit einem Auto durch die Gemeinde Kirchheim östlich der bayerischen Landeshauptstadt, wie die Polizei in München mitteilte. Ebenfalls im Auto befanden sich zwei Mädchen im Alter von 14 und 15 Jahren.
Der Besuch des Kölner Doms kostet für Touristen in Zukunft Eintritt. Ab der zweiten Jahreshälfte werde eine Besichtigungsgebühr eingeführt, teilte Dompropst Guido Assmann am Donnerstag mit. Die Höhe stehe noch nicht fest, für Gottesdienste bleibe der Eintritt frei.
Bundeskartellamtschef Andreas Mundt hat Hoffnungen auf eine mögliche rasche Abhilfe gegen die im Zuge des Iran-Kriegs stark gestiegenen Spritpreise gedämpft. "Sollten sich Hinweise auf kartellrechtswidriges Verhalten der Mineralölkonzerne zeigen, würden wir konsequent dagegen vorgehen", erklärte Mundt am Donnerstag. "Ich möchte aber auch deutlich machen, dass es kein Instrumentarium gibt, um geopolitisch getriebene Preissteigerungen quasi auf Knopfdruck zu verhindern."
Die Klage einer Bank auf Schadenersatz im Wirecard-Skandal muss vor dem Landgericht München I weiter verhandelt werden. Ihre möglichen Ansprüche werden von dem Kapitalanleger-Musterverfahren vor dem Bayerischen Obersten Landesgericht nicht erfasst, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss klarstellte. Die Bank hatte Wirecard Kredite gewährt. (Az. III ZB 22/24)
In Hamburg hat am Donnerstag der Prozess gegen acht teils noch minderjährige mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer einer rechtsextremen Zelle wegen Anschlägen und Anschlagsplanungen begonnen. Die mutmaßlichen Gründer und Anhänger der sogenannten Letzten Verteidigungswelle sind vor dem Oberlandesgericht der Hansestadt unter anderem wegen versuchten Mordes und Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation angeklagt.
Stürmt ein unangeleinter Chihuahua auf eine hochschwangere Frau zu, die dadurch stürzt und sich verletzt, muss der Hundebesitzer laut einem Gerichtsentscheidung aus Bayern Schadenersatz zahlen. Dass sie vor dem Tier floh, kann ihr nicht als Mitschuld angerechnet werden, wie das Oberlandesgericht Nürnberg am Donnerstag mitteilte. Es sprach der Frau 1500 Euro Schadensersatz zu.
Für Sozialleistungen können europäische Länder einen langfristigen Aufenthaltstitel von Nicht-EU-Ausländern verlangen. Der Grundsatz der Gleichbehandlung für Drittstaatler im sozialen Bereich gilt nur für Berufstätige, nicht aber für Menschen, die nicht berufstätig sind, wie der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Donnerstag entschied. (Az. C-151/24)